Buchweizen Eierkuchen

Buchweizen Eierkuchen

Was ist Buchweizen überhaupt?

Er ist ein außergewöhnliches Lebensmittel. Buchweizen schmeckt wie ein Getreide, ist aber keines und hat mit Weizen oder anderen Getreidearten nicht viel zu tun. Er ist ein Knöterichgewächs, wie etwa Sauerampfer, demzufolge ist er frei von Gluten und Weizenlektinen. Diese können den Darm auch negativ beeinflussen, indem sie die Entstehung von chronischen Entzündungsprozessen fördern, die Darmflora irritieren und zu einer erhöhten Durchlässigkeit der Darmschleimhaut führen können. Letzteres wird als Mitursache für Autoimmunerkrankungen diskutiert und sollte in jedem Fallvermieden werden.

Buchweizen ist zudem reicher an hochwertigen Nähr- und Vitalstoffen als unsere üblichen Getreidearten. Er enthält reichlich Vitamin E und B1 bzw. B2, Mineralstoffe wie Kalium, Eisen, Calcium, Magnesium, sowie die für Haut und Haare sehr wichtige Kieselsäure, welche ebenfalls in nennenswerten Mengen enthalten ist. Er enthält zwar prozentual geringfügig weniger Protein als zum Beispiel Weizen, doch liefert uns Buchweizen alle acht essentiellen Aminosäuren in einem günstigeren Aminosäureprofil als Getreide, sodass er sehr viel besser zur Deckung des Eiweißbedarfes dienen kann.  

Buchweizen ist leicht verdaulich und magenschonend. Er senkt Blutzuckerspiegel und Blutdruck, kann gegen  Krampfadern und Hämorrhoiden helfen, reguliert den Cholesterinspiegel, schützt die Leber und steigert die Hirnaktivität, zudem ist er basisch. Wenn Du also Buchweizen noch nicht in Deiner Küche integriert hast, wird es höchste Zeit.

Mein leckeres Rezept besteht auch nur aus 4 Zutaten (für 6 – 7 Eierkuchen)

* 280 ml Hafermilch (oder andere pflanzliche Milch)

* 160 g Buchweizenmehl

* 2 Eier

* 1 El Leinsamen 

Zubereitung: 

*Verrühre alle Zutaten miteinander und lass sie auf mittlerer Stufe in der Pfanne ausbacken. Fertig. Du kannst Deine Eierkuchen mit verschiedenen Obstsorten (Himbeeren, Heidelbeeren), mit Apfelmark (enthält keinen zugesetzten Zucker) oder Erdnussbutter (ohne Zucker und Palmfett) belegen.